Der Wolf und die sieben jungen Geißlein

Sicherlich hat schon ein Jeder vom Wolf gehört, der Kreide gefressen hat und danach mit einer zarten Stimme sprechen konnte. Das passende Märchen hierzu nennt sich "Der Wolf und die sieben jungen Geißlein" und ist ein weiteres Werk der Gebrüder Grimm, welches 1812 veröffentlicht wurde.

Kurzfassung

Die Geschichte von „Der Wolf und den sieben jungen Geißlein“ beginnt mit der Abwesenheit der Mutter Ziege und deren Besorgnis, ja niemanden ins Haus zu lassen, während sie unterwegs ist. Bald schon darauf kommt der böse Wolf vorbei und bittet die Geißlein um Einlass. Diese jedoch erkennen, dass es sich bei dem Wolf nicht um ihre Mutter handelt und lassen ihn nicht hinein. Als der Wolf jedoch auf die Idee kommt, Kreide zu fressen, damit seine Stimme zarter wird, merken die Geißlein keinen Unterschied und öffnen die Tür. Der böse Wolf stürmt hinein und frisst alle Geißlein bis auf Jenes, welches sich in der Standuhr versteckt hat. Als die Mutter wieder nach Hause kommt, schlüpft das junge Geißlein aus seinem Versteck und erzählt von dem Unglück. Dieses soll allerdings nicht lange andauern, denn draußen auf der Wiese liegt noch der Wolf und hält ein Nickerchen. Die Mutter eilt ins Haus, holt ihr Nähzeug und öffnet den Bauch des Wolfes. Kaum ist es getan, hüpfen ihr alle sechs Geißlein glücklich in die Arme. Nun beauftragt sie ihre Kinder, Steine zu sammeln, die sie dann in den Bauch des Wolfes einnäht. Als der Wolf wieder aufwacht und zum Trinken an den Brunnen geht, fällt er durch die Lasst seines Bauches hinein und ertrinkt.

Der Wolf und die sieben jungen Geißlein als Film