Die Bremer Stadtmusikanten

Die Bremer Stadtmusikanten fanden erstmals im Jahre 1819 ihren Platz in der Märchensammlung der Gebrüder Grimm. Heute ist es eines der bekanntesten Märchen unserer Literaturgeschichte und dient als Symbol für die Stadt Bremen.

Kurzfassung dieses Märchens

In dem Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten“ geht es um vier Tiere, die Aufgrund ihres Alters ihrem Halter nicht mehr nützlich sind und getötet werden sollen. Der erste, der Esel, konnte seinem Schicksal entfliehen und macht sich nun auf nach Bremen, um dort ein Stadtmusikant zu werden. Auf seinem Weg trifft er noch einen ausgedienten Jagdhund, eine Katze und einen Hahn, die er allesamt von seinem Vorhaben überzeugen kann und nun mit ihm gehen. Als es Nacht wird und sie es noch nicht bis nach Bremen geschafft haben, stoßen sie auf ein Räuberhaus in dem sie gerne nächtigen würden, aber nicht recht wissen wie sie die Räuber verscheuchen. Da kommen sie auf die Idee, sich übereinander zu stellen und ihre Musik zu spielen. Der entsetzliche Lärm verscheucht die Hausbewohner und die vier Tiere machen es sich bequem, bis sie schließlich schlafen legen. Als sich die Räuber in tiefer Nacht in Sicherheit wiegen und einen ihrer Männer zur Kontrolle ins Haus schicken, springt ihm die Katze ins Gesicht, der Hund beißt ins Bein und der Esel versetzt ihm einen Hieb, sodass sie nie mehr wiederkommen. Da es Esel, Hund, Katze und Hahn jedoch so gut in dem Haus gefällt, beschließen sie den Rest ihrer Tage in dem Häuschen zu wohnen.

Märchenfilm der Bremer Stadtmusikanten