Hans im Glück

Hans im Glück ist ein eher untypisches Märchen der Gebrüder Grimm, da es besonders durch seine Kürze und den Witz zu erfreuen weiß. Seinen Ursprung hat dieses Werk in einer Zeitschrift von August Wernicke aus dem Jahre 1818. Bereits ein Jahr später veröffentlichten es die Brüder Grimm in ihrer Zweitauflage der Kinder- und Hausmärchen.

Kurzfassung vom Märchen Hans im Glück

Grimms Märchen „Hans im Glück“ erzählt von dem jungen Burschen Hans, der nach sieben Jahren fleißigen Arbeitens sein Lohn beim Meister einfordert und einen Klumpen Gold so groß wie sein Kopf erhält. Auf seiner Heimreise trifft er auf einen Reiter und wünscht sich auch so leicht und unbeschwert über Stock und Stein zu traben. Der Reiter hört dies und tauscht sein Pferd gegen den Goldklumpen. Hans nun voller Freude setzt seinen Weg fort und tauscht auf seiner Reise dieses Pferd gegen eine Kuh, die Kuh gegen ein Schwein, das Schwein gegen eine Gans und die Gans schließlich gegen einen Schleif- und Feldstein. Von der Last völlig erschöpft lässt er sich an einem Brunnen nieder und will gerade trinken, als er plötzlich die beiden Steine in den Brunnen fallen lässt. Doch statt nun traurig über den Verlust zu sein, fällt er vor Freude auf die Knie und dankt Gott für die Entlastung. Mit großen Sprüngen und voller Unbeschwertheit zeiht er weiter bis er schließlich bei seiner Mutter ist.