Schneeweißchen und Rosenrot

Ein eher weniger bekanntes, aber nicht minder schönes Märchen liefern uns die Gebrüder Grimm mit dem Werk „Schneeweißchen und Rosenrot“. Erschienen im Jahre 1837 der dritten Auflage der Sammlung „Kinder- und Hausmärchen“ gehört es heute zum festen Lesestoff der Märchenwelt.

Kurzfassung

Das Märchen „Schneeweißchen und Rosenrot“ handelt von zwei liebenswerten Mädchen, die stets nett und freundlich zu Jedermann sind. Als eines Tages ein Bär an ihre Türe klopft, gewähren sie ihm Unterschlupf, spielen und beschäftigen sich mit ihm. Im Frühjahr aber, muss er wieder los, um seine Schätze vor den Zwergen zu schützen. Wie Schneeweißchen und Rosenrot eines Tages durch den Wald gehen, treffen sie dreimal einen Zwerg, den sie immer wieder aus schwierigen Situationen verhelfen. Statt allerdings dankbar zu sein, meckert er die beiden Mädchen nur an, dass sie doch seinen Bart abgeschnitten und seine Kleider eingerissen haben. Dies ist allerdings immer zum Wohle des Zwerges gewesen, da Schneeweißchen und Rosenrot ihn so aus seinen misslichen Lagen befreit haben. Erst hängt er mit seinem Bart an einem gefällten Baum, dann an einer Angelschnur und zum Schluss will ihn ein Raubvogel forttragen. Als sie ihn das vierte Mal treffen, überraschen die beiden den Zwerg dabei, wie er vor einem Haufen von Edelsteinen hockt. Zufälligerweise kommt der Bär vorbei, sieht das Geschehen und schlägt den Zwerg tot. Aus Angst rennen die beiden Mädchen von dannen. Der Bär aber ruft Schneeweißchen und Rosenrot hinterher, woraufhin sie ihn an seiner Stimme erkennen. Als sie sich umdrehen, fällt dem Bären das Fell vom Leib und ein junger Prinz steht vor ihnen. Er erzählt ihnen, dass der Zwerg die Edelsteine gestohlen und ihn in einen Bären verwandelt hat.
Schneeweißchen heiratet den Prinzen und Rosenrot seinen Bruder.

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